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Änderung Beitragssatz Erwerbsersatzordnung (EO) ab 01.01.2016
Ab dem 01.01.2016 sinkt der Beitragssatz an die Erwerbsersatzordnung (EO) um 0,05 % des Bruttolohnes, von 0,5 % auf 0,45 %. Der Beitragssatz an die AHV/IV/EO beträgt somit für Arbeit­nehmer und Arbeitgeber neu gesamthaft 10,25 % (vorher 10,3 %), der Arbeitgeber- und Arbeit­nehmeranteil beträgt je 5,125 % (vorher 5,15 %).


Neue Lohnobergrenze bei ALV und UVG ab 01.01.2016
Die Höchstgrenze für den maximal versicherten Verdienst wird bei der obligatorischen Unfallver­sicherung ab 01.01.2016 von CHF 126‘000 auf CHF 148‘200 erhöht. Bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) wird der Beitragssatz von 2,2 % neu bis zur Höchstgrenze von CHF 148‘200 erhoben, der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil beträgt je 1,1 %. Für Lohnanteile über CHF 148‘200 beträgt der Beitragssatz an die ALV 1 % des massgebenden Jahreslohnes (nach oben unbegrenzt), der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil beträgt je 0,5 %.


Beschränkung des steuerlichen Fahrkostenabzuges ab 01.01.2016
Im Februar 2014 hat das Stimmvolk die Abstimmungsvorlage FABI (Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur) angenommen und dadurch - neben bereits bestehenden Finanzierungs­quellen wie bspw. der LSVA - der Schaffung neuer Einnahmequellen zur Finanzierung der Bahn­infrastruktur zugestimmt. Eine dieser neuen Einnahmequellen ist die Begrenzung des steuerlichen Abzuges auf maximal CHF 3‘000 pro Steuerperiode für die Fahrkosten von unselbständig Erwer­benden zwischen Wohn- und Arbeitsort bei der Direkten Bundessteuer und tritt per 01.01.2016 in Kraft.
Dieser Maximalabzug betrifft nicht nur Pendler mit privatem Fahrzeug und Pendler im Öffentlichen Verkehr sondern hat auch Auswirkungen auf Pendler mit Geschäftsfahrzeugen. Der Arbeitsweg ist nicht im Privatanteil abgegolten und soll aufgrund der Gleichbehandlung auch bei Geschäftsfahr­zeuginhabern berücksichtigt werden. CHF 3’000 Fahrkosten entsprechen einem Arbeitsweg von ca. 17.5 bis 20.5 km pro Arbeitstag (je nach Kanton). Darüberhinausgehender Wegkostenanteil wird bei den Steuern als Einkommen aufgerechnet (quasi „Minusberufsauslagen“).
Die Kantone sind frei, diese gesetzliche Regelung von der Direkten Bundessteuer zu übernehmen. Einige Kantone sehen höhere Begrenzungen vor, andere sind noch in der Prüfung und andere las­sen die unbeschränkten Fahrkostenabzüge bis auf weiteres zu.


Revidierter Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten gilt ab 2016
Der Bundesrat hat das Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung berufsorientierter Aus- und Weiterbildungskosten auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Damit werden neu alle beruflichen Aus- und Weiterbildungskosten zum Abzug zugelassen.
Der Abzug beträgt beim Bund maximal 12‘000 Franken pro Steuerperiode. Die Kantone können die Obergrenze für die kantonalen Steuern selbst festlegen. Der neue Abzug gilt nicht wie bis anhin nur für Weiterbildungskosten, sondern für alle beruflichen Aus-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten. Die vom Arbeitgeber getragenen Kosten werden dem Arbeitnehmer nicht zum Lohn hinzugerechnet. Wie bisher bleiben die Kosten für die Erstausbildung nicht abzugsfähig.


Pflicht zur Führung eines Inhaberverzeichnisses von Kapitalgesellschaften ab 01.07.2015
Die Gesellschaften (AG und GmbH) sind verpflichtet, ein Verzeichnis über die Aktionäre und Ge­sellschafter sowie über die wirtschaftlich berechtigten Personen zu führen. Auf die entsprechenden Verzeichnisse inkl. Aktienbuch muss in der Schweiz jederzeit zugegriffen werden können. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben können die Verzeichnisse inkl. Aktienbuch auch elektronisch geführt werden. Die mit einer Meldung verbundenen Belege sind von der Gesellschaft für zehn Jahre ab Streichung der Person aus dem Verzeichnis oder dem Aktienbuch aufzubewahren. Eine zehnjährige Aufbewahrungspflicht gilt zudem auch für Aktienbücher, Verzeichnisse und der mit einer Meldung verbundenen Belege ab Löschung der Gesellschaft im Handelsregister.
Genossenschaften sind neu zur Führung eines Verzeichnisses der Genossenschafter verpflichtet.